Unsere Historie

Im Jahr 1958 gründete Albert Böcker einen Betrieb für Stahl- und Gerätebau im westfälischen Werne, aus dem die mittlerweile weltweit agierende Böcker Maschinenwerke GmbH hervorging. Innovationskraft und Tradition prägten die Firmengeschichte von Beginn an. Im Folgenden haben wir die Highlights aus über 60 Jahren Böcker zusammengetragen.

 

1958 - 1969

Die Gründerjahre

Vom Schmiedebetrieb zum ersten Hydroaufzug mit doppeltem Knick

Die Firmengeschichte der heutigen Böcker AG beginnt am 1. August 1958 mit der Gründung eines Schlosserei- und Schmiedebetriebs im westfälischen Werne durch den damals 34-jährige Schmiede- und späteren Schmiedeobermeister Albert Böcker.

Der Betrieb für Stahl- und Gerätebau beginnt seine Produktion in einer angemieteten Scheune in Werne-Schmintrup.

Gefertigt werden zunächst Geräte für die Landwirtschaft: Gitterräder mit komfortablem Schnellverschluss und...

...Fressgitter mit praktischer Vorratsfütterung aus Holz oder Stahl.

Darüber hinaus entwickelt Albert Böcker den Schrägbauaufzug mit Knickstück für den Transport von Dachziegeln. 1959 wird der innovative B-E/D-Aufzug erstmals auf der Lieferantenschau in Köln anlässlich des deutschen Dachdeckerverbandstages vorgestellt.

Mitte 1961 wird der Firmensitz des Albert Böcker Stahl- und Gerätebaus an die Horster Straße in Werne verlegt.

Hinter dem Wohnhaus der Familie Böcker entsteht die erste Fertigungshalle mit Büroraum.

Es folgt die Erweiterung der Produktion um die Herstellung von Schuttrutschen für das Baugewerbe.

Die erste Auslandslieferung erfolgt Anfang 1962 nach Österreich. Der B-E/D-Aufzug wird auf der Frühjahrsmesse in Wien ausgestellt.

Ebenfalls 1962 liefert die Albert Böcker den ersten Blitz-Aufzug als Einachs-Anhänger nach München. Der Böcker Blitz-Aufzug ist von einem Mann in wenigen Minuten aufgebaut und je nach Typ bis zu 16 Meter ausfahrbar. Für einen sicheren Transport der Ziegel sorgt der größenverstellbare Ziegelkarren. Wellplatten können durch eine aufzusetzende Pritsche auf das Dach befördert werden.

Im September 1964 wird der 1.000ste Böcker Aufzug nach Schöneberg versandt.

Anfang Juni 1965 zieht der Betrieb an den heutigen Firmensitz in der Lippestraße 69 in Werne. Die Produktionsfläche wird durch die neue Halle auf ca. 3.000 m² gesteigert. Die gesamte Betriebsfläche beträgt etwa 10.000 m².

Die gesamte Böcker Produktpalette samt Zubehör wird Anfang Mai 1966 auf der Hannover Messe ausgestellt. Zum Programm gehört nun auch Little King, die erste Bauwinde.

Die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Firmenjubiläums gehen 1968 mit dem Richtfest für die Erweiterung der Produktionsfläche auf 4.630 m² einher.

Die Werkshalle, die mit einer Größe von 100 mal 31 Metern 50 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bietet, wird um ein Bürogebäude und eine neue Lager- und Montagehalle von 90 x 20 Metern erweitert.

Anfang Mai 1968 wird in Bremen auf der Lieferantenschau der erste Böcker Hydroaufzug vorgestellt. Durch den doppelten Knick können nun nicht nur Arbeiten bis zum First...

...sondern auch auf der Dachrückseite übernommen werden.

Der erste Böcker Blitz-Aufzugs des Typ S-L-30, aufgebaut auf einem LKW-Chassis, wird im Juli 1969 in die Schweiz geliefert. Durch die ausfahrbaren Schienenpaare aus Aluminium kann der Aufzug bis zu 30 Meter ausgefahren werden.

Der 4.000ste Böcker Aufzug geht im Juli 1969 nach Köln.

1970 - 1979

Expansion und Wachstum

Auf dem Weg nach Olympia und in die Welt

Im Juni 1970 geht der 5.000ste Blitz-Aufzug nach Freiburg.

Durch die erneute Betriebsvergrößerung erreicht die Albert Böcker eine Werkshallenfläche von über 6.000 m² und bietet nun 80 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.

Der neue vollhydraulische Böcker Aufzug hilft 1970 bei der Errichtung des Olympiadachs in München, welches im Olympiapark die Olympiahalle, die Schwimmhalle und Teile des Stadions überdeckt und als Wahrzeichen Münchens heute unter Denkmalschutz steht.

Im Juni 1971 wird der 6.000ste Böcker Aufzug nach Wanne-Eickel ausgeliefert.

1972 verkauft die Firma Albert Böcker nicht nur ihren 7.000sten Aufzug, sondern weist auch zunehmend Exportgeschäfte vor: 25 Prozent des Umsatzes werden mittlerweile im Ausland gemacht. Im Juli geht der erste Container auf die Reise nach New Jersey, USA - mit 21 Aufzügen an Bord.

Die Ende 1972 umfirmierte Albert Böcker GmbH & Co. KG bietet mittlerweile 110 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz. Dies gelingt durch die Ausweitung der bisherigen Bürofläche um zwei Stockwerke auf über 500 m² und durch den Bau der 8.000 m² großen Halle 4, die die Produktionsfläche auf 15.000 m² vergrößert.

Auf der Hannover Messe erhält die Albert Böcker GmbH & Co. KG 1974 den Auftrag für den 10.000sten Aufzug von einem Kunden aus England. Mittlerweile beliefert Böcker weltweit zwölf Länder: England, Belgien, die Niederlande, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz, Dänemark, Schweden, Norwegen, die USA und Australien.

In Zusammenarbeit mit einem Speditionsunternehmen aus Duisburg gelingt 1974 zudem die Produktion des ersten Böcker Möbel-Blitz-Aufzugs. Mit einer Auslegerlänge von bis zu 46 Metern ermöglicht diese Produktneuheit einen komfortablen Transport von Möbeln durch die Fenster höher gelegener Stockwerke.

Auf der Lieferantenschau in Karlsruhe feiert die Albert Böcker GmbH & Co. KG im Mai 1977 den Verkauf von über 12.000 Aufzügen in alle Welt.

1978 wird auf dem Firmengelände an der Lippestraße in Werne ein Prüfturm errichtet, der 1993 auf eine Höhe von 54 Metern erweitert wird, um auch die höchsten Schrägaufzüge testen zu können.

1980 - 1989

Innovationen auf dem Vormarsch

Vom ALP-Lift zur Markteinführung des ersten Autokrans in Aluminium-Leichtbauweise

1980 verlässt der 15.000ste Aufzug das Firmengelände der Albert Böcker GmbH & Co. KG.

Auf der Dach und Wand in Hannover präsentiert Böcker im Mai 1980 wieder Innovationen: den neuen Senkrecht-Gerüstaufzug, Leiterlifte, die neue Fahr-Tele-Schuttrutsche sowie vollhydraulisch, ausziehbare Schrägaufzüge.

Im Mai 1981 wird der erste HD-Aufzug mit knickbarer Führungsschiene auf der Messe Dach und Wand in Nürnberg vorgestellt.

Die Auslieferung des 16.000sten Aufzugs fällt 1981 mit dem Richtfest zur Fertigstellung der neuen 5.000 m² großen Lagerhalle zusammen. Dank der größeren Produktionsfläche von knapp 22.000 m² kann die Albert Böcker GmbH & Co. KG nun über 150 Mitarbeiter beschäftigen.

1983 wird 25-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Seit 1958 wurden 179 junge Leute ausgebildet.

Albert Böckers Sohn Robert gründet 1983 die Robert Böcker GmbH, welche zunächst ALP-Personen- und ALP-Lasten-Lifte verkauft und vermietet. Hier mit seinem Sohn Alexander vor dem ersten Firmensitz in Langern.

1987 präsentiert die Robert Böcker GmbH den ersten kompakten ALP-Personen-Lift des Typs PH, der sich als Leiterersatz für ein sicheres Arbeiten innerhalb von Gebäuden, aber auch an Hauswänden eignet.

Die ersten Auslieferungen übernimmt der firmeneigene VW-LT Transporter...

... ausgehend vom neuen Firmensitz in Horst.

Zur großen Freude der Dachdecker-Branche entwickelt die Albert Böcker GmbH & Co. KG 1989 den ersten mobilen Autokran in Aluminium-Leichtbauweise. Der AK 25/650 zeichnet sich durch sein leichtes Aluminium-Teleskop-Profil aus und schafft bei einem Gesamtgewicht von lediglich 7,49 Tonnen eine Ausfahrlänge von bis zu 23,5 Meter und eine Traglast von 650 kg.

1990 - 1999

Zertifizierte Qualität made in Germany

Das Familienunternehmen geht in die zweite Generation

Im Jahr 1990 tritt Robert Böcker die Nachfolge seines Vaters an und übernimmt die Geschäftsleitung der Albert Böcker GmbH & Co. KG.

Kurz nach dem Mauerfall gründet Böcker einen hauseigenen Servicestützpunkt in Leipzig, um die gewohnte Böcker Servicequalität in der ehemaligen DDR zu sichern.

Die Albert Böcker GmbH & Co. KG feiert mit rund 170 Mitarbeitern und Kunden die Produktion des 25.000sten Aufzugs.

1994 entwickelt die Albert Böcker GmbH & Co. KG ein eigenständiges Achteck-Aluminium-Kranprofil, womit die maximale Nutzlast der Autokrane auf 1.000 kg erhöht wird. Um die Gesamtpaketlänge zu verkürzen, besteht das Teleskopmastpaket aus 7 Einzelrohren, die mithilfe des innenliegenden 3-fachen Teleskopierzylinders ausgefahren werden. Erstmals zum Einsatz kommt das neue Achteck-Alu-Profil beim AK 27/1000. 1996 folgt der der AK 32/1000, der AK 36/1000 im Jahr 1997.

Nach intensiver Vorbereitung erhält die Albert Böcker GmbH & Co. KG im Februar 1996 das Zertifikat nach der DIN EN ISO 9001 ff. Durch eine transparente Gestaltung der Abläufe sorgt die Zertifizierung des Qualitätsmanagements seitdem für hohes Vertrauen in Sicherheit, Qualität und Leistung sowohl die Produkte als auch den Service betreffend.

Nach der erfolgreichen Markteinführung der Autokrane präsentiert die Albert Böcker GmbH & Co. KG 1997 mit dem weltweit ersten Aluminiumkran auf einem Anhänger eine weitere Innovation: den AHK 27/700.

Kurz darauf geht Böcker mit dem AHK 27/1000 in Serie. Durch seine leichte Bauweise lässt sich der Anhängerkan von einem PKW ziehen und erweist sich als besonders flexibel auch auf engen Baustellensituationen.

1999 gelingt der Albert Böcker GmbH & Co. KG die Markteinführung des weltweit ersten Aluminiumkrans mit einer Nutzlast von zwei Tonnen. Auf der Dach und Wand in Stuttgart wird der Böcker Autokran AK 32/2000 mit SPS-Steuerung vorgestellt.

2000 - 2009

Das dichteste Service Netzwerk

Der Top-Job-Arbeitgeber gründet neue Niederlassungen in Deutschland und Europa

Im Jahr 2000 wird auf der Dach und Wand in Nürnberg der neue AK 36/2000 vorgestellt. Zeitgleich eröffnet an der Lippestraße 73 das neue Böcker Miet- und Servicecenter.

Durch die Neuerrichtung der Kranmontagehalle wird die reine Produktionsfläche auf eine Größe von über 26.000 m² erweitert.

Neue Nachbarn für die Albert Böcker GmbH & Co. KG: Die Robert Böcker GmbH verlegt ihren Firmensitz in die Lippestraße.

Eröffnung der Niederlassungen Böcker Mitte in Fuldabrück-Bergshausen bei Kassel und Böcker Süd in Alling bei München.

2002 wird die Auslieferung des 20.000sten ALP-Lasten-Lifts gefeiert.

Im Jahr 2003 wird die Tochtergesellschaft Böcker Belgium NV mit Sitz in Aartselaar bei Antwerpen gegründet.

Präsentation des ersten ALP-Personen-Lifts PHC-HI. Dank Montage auf einem integrierten Hubwagen wird kein zusätzlicher Ausleger mehr benötigt, der PHC-HI kann selbst in engsten Platzverhältnissen aufgebaut werden.

2005 wird die H. Steinweg GmbH & Co. KG übernommen und in diesem Zug die Steinweg-Böcker-Baumaschinen GmbH gegründet.

Mit einher geht die Erweiterung der Produktpallette um Zahnstangenaufzüge, Mauertechnik und Baugeräte.

Im internationalen Bereich wird das Netz 2005 durch die Eröffnung der Böcker Schweiz AG erweitert.

2006 wird die Böcker Nederland B.V. mit Sitz in Velddriel gegründet.

Ebenfalls 2006 gegründet: die Böcker AG. Heimat der Albert Böcker GmbH & Co. KG, ihrer Niederlassungen und Tochtergesellschaften, der Steinweg-Böcker Baumaschinen GmbH, der Robert Böcker GmbH sowie der Böcker Immobilien GmbH & Co. KG.

Kurz nach der Entwicklung und Präsentation des neuen Autokrans AK 41/6000 SPS, verkauft die Albert Böcker GmbH & Co. KG den 1.000sten Aluminium-Autokran.

Die Albert Böcker GmbH & Co. KG wird mit dem Top Job Award 2007 ausgezeichnet und beschäftigt zu diesem Zeitpunkt 200 Mitarbeiter...

... darunter 24 Auszubildende. Zusammen mit der Robert Böcker GmbH können somit insgesamt 304 Arbeitsplätze angeboten werden.

Im Jahr 2008 wird das neue Schulungszentrum für Zahnstangenaufzüge im Baaken in Werne eröffnet.

2009 wird die Böcker Niederlassung Südwest in Waghäusel bei Speyer eröffnet.

 

2010 - Heute

In dritter Generation auf dem Weg in neue Höhen

Innovative Krantechnik in Aluminium-Stahl-Bauweise

Im Jahr 2010 werden die Albert Böcker GmbH & Co. KG, die Steinweg-Böcker Baumaschinen GmbH und die Robert Böcker GmbH verschmolzen und zur Böcker Maschinenwerke GmbH umfirmiert. Der Standort Werne umfasst nun eine Fläche von ca. 75.000 Quadratmetern mit einer überbauten Fläche von 33.000 Quadratmetern

Ebenfalls 2010: Neueröffnung der Böcker Niederlassung Ost in Berlin-Spandau...

...sowie der Böcker France SAS in Marguerittes...

...und der Böcker Italia srl in Verona.

2014 tritt Alexander Böcker die Nachfolge seines Vaters Robert an und übernimmt sowohl den Vorstandsvorsitz der Böcker AG als auch die Geschäftsleitung der Böcker Maschinenwerke GmbH. Das Familienunternehmen befindet sich nun in dritter Generation.

Zum 25-jährigen Jubiläum der Böcker Krantechnik erscheinen gleich drei neue Kranmodelle auf dem Markt: der AHK 36/2400 sowie der AK 37/4000 und AK 46/6000. Neu ist die Kombination bewährter Alu-Komponente mit einem Stahl-Mastpaket, wodurch es dem AHK 36/2400 gelingt, bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t bis zu 2.400 kg zu heben. Der AK 46/6000 ist mit max. 46 m Ausfahrlänge und 6 t max. Nutzlast der bisher stärkste Böcker Autokran.

Im Jahr 2016 montiert die Böcker Maschinenwerke GmbH den neuen AHK 36/2400 erstmals auf ein Raupenfahrwerk und präsentiert den Raupenkran RK 36/2400 auf der Bauma. Durch diese Innovation wird eine gleichmäßige Verteilung des Bodendrucks gewährleistet, was das problemlose Arbeiten selbst auf Schotter, Sand oder nassem Rasen ermöglicht.

Am 1. Oktober 2017 wird die Boecker UK Ltd. in Dudley bei Birmingham gegründet.

Auf der Dach+Holz 2018 präsentiert Böcker den bis dato wohl stärksten Aluminium-Stahl-Autokran in der 26 t-LKW-Klasse mit einer max. Nutzlast von 12 t und einer Ausfahrlänge von bis zu 55 m: den AK 52.

Ebenfalls neu ist die auf 3,5 m ausziehbare Bühne des AK 52 mit einer max. Korblast von 600 kg.

Eine weitere Innovation ist der erste Anhängerkran mit Personensicherungsmodus, dank dem der AHK 36 nun bei Arbeiten in der Höhe für die Absturzsicherung von Personen eingesetzt werden darf.

Zum 60-jährigen Firmenjubiläum feiern Mitarbeiter und Kunden im Rahmen der Krantage+ zusammen auf dem ersten Böcker Weihnachtsmarkt.